Daily Archives: 30. Januar 2015

Unverfängliches aus Griechenland

Eine köstliche Salatvariation, die sogar als Hauptgang dienen kann. Bravourös bewährt hat sie sich einmalig in der Kombination mit der wahrscheinlich sogar untenstehenden Untergrundgemüse-Pfanne (Direktlink). Wie bei allen Salate ist dieses Rezept vielfältig als Gang, Beilage oder Einzelgericht einsetzbar.

Lasst es Euch gut schmecken und zugleich eine gute Nacht, Euer Satorius

 

Griechischer-Gemüse-Garten

Metadaten des Gerichts 

Kochniveau: 2/10  Dauer: ca. 30 Minuten  Art: Hauptgang, Beilage  Kosten: Mittel

Rezept zum Ausdrucken: Griechischer-Gemüse-Garten (PDF)

Zutatenliste – Salat

  • 400g Feldsalat (alternativ Salat nach Wahl, aber besser kräftig im Geschmack)
  • 50g Ziegenkäse aka Feta (Auch hier im Idealfall aus echter Ziegenmilch)
  • 1 mittelgroße Zwiebel (Meine Favoriten sind hier noch immer die roten, aber die Wahl der Zwiebel bleibt weiterhin jedem Koch überlassen)
  • 50g Walnüsse
  • 50g Oliven (Schwarz oder grün stehen hier zur Wahl)
  • 50g Tomaten (Bei mir meistens Dattel- oder Cocktailtomaten, da sie zuverlässig geschmacksintensiver sind)
  • 50g Gurke (Beim nächsten Mal werde ich hier Gewürzgurken ausprobieren)

Zutatenliste – Sauce

  • 300g Joghurt
  • 50g Ziegenfrischkäse (Bestenfalls wirklich aus Ziegenmilch)
  • 2 EL Kräuteressig
  • 2 EL Walnussöl (Alternativ einen aromatischen Ersatz, zur Not ein gutes Olivenöl)
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer (Am besten frisch gemahlen)
  • 1 Prise Salz (Ich schwöre auch bei Salaten auf die Fleur de Sel die nicht ganz billige aber kulinarisch sehr lohnenswerte Salzblume)
  • 3 TL Zucker
  • 2 Spritzer Zitronensaft

Praxis-Anleitung

  1. Zu Beginn den Salat sowie das Gemüse waschen, putzen und zu trocknen beiseite stellen. Nun die Zwiebel schälen und würfeln; die Gurke in Scheiben und die Tomaten sowie die Oliven je nach Sorten in mundrechte Happen filetieren.  
  2. Zur Herstellung der Sauce einfach alle ihre Zutaten in beliebiger Reihenfolge in ein passendes Gefäß geben und gut verrühren.
  3. Die Walnüsse kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  4. Den abgetropften Salat zusammen mit dem Gemüse portionieren, anrichten und mit Sauce garnieren. Zuletzt die Walnüsse zerbröselt drüberstreuen.

Quadratisch-praktisch gut

Ein neues Rezept für den schnellen Hunger im stressigen Alltag; gesund und vegetarisch, dabei als Einzelgericht, Beilage oder mit einem Salat kombiniert tauglich. Eine Vielfalt an unterirdischem Wurzelgemüse sorgt hoffentlich für ein überirdisches Geschmackserlebnis.

Untergrundgemüse-Pfanne

Metadaten des Gerichts

Kochniveau: 4/10  Dauer: ca. 35 Minuten  Art: Hauptgang, Beilage  Kosten: Günstig

Rezept zum Ausdrucken: Untergrundgemüse-Pfanne (PDF)

Zutatenliste

  • 500g festkochende Kartoffeln
  • 200g Karotten (Ein semantischer Dauerbrenner, der gerne für Diskussionen sorgt: Mohrrübe, Karotte, Möhre – was denn nun?)
  • 100g Pastinaken (Kann mit Petersilienwurzel ersetzt werden und umgekehrt)
  • 100g Petersilienwurzel (Kann mit Pastinake ersetzt werden und umgekehrt)
  • 1 große Zwiebel  (Meine Favoriten sind hier die roten, aber die Wahl der Zwiebel bleibt jedem Koch überlassen)
  • 20g Kräuterbutter
  • 3 EL Keimöl (Hier kann alternative jedes milde, charakterlose Öl zum Einsatz kommen; verfügbarster Ersatz dürfte Sonnenblumenöl sein)
  • 2 TL süßes Paprikapulver 
  • 2 TL schwarzer Pfeffer (Am besten frisch gemahlen)
  • 1 Prise Salz (Ich schwöre bei solch aromatisch fokussierten Gerichten auf die Fleur de Sel die nicht ganz billige aber kulinarisch sehr lohnenswerte Salzblume)
  • 3 EL Sojasauce (Alternativ Gemüsebrühe) 

Praxis-Anleitung

  1. Zuerst das Gemüse zur Vorbereitung waschen, schälen und putzen. Daraufhin die 4 Hauptgemüse quadratisch auf 1×1 cm Würfel zuschneiden; Zwiebel hingegen nur in grobe Streifen schneiden.
  2. In einer möglichst großen Bratpfanne das Öl scharf erhitzen und darin zuerst die Kartoffeln ca. 5 Minuten alleine kross anbraten. Daraufhin Möhren, Pastinaken und Petersilienwurzel hinzugeben und mit braten, die Hitze langsam auf mittel Temperaturen verringern, damit nichts anbrennt.
  3. Sobald das Öl verbraten wurde die Kräuterbutter einschmelzen und anschließend die Zwiebeln hinzugeben.
  4. Weiter 10 Minuten schmoren bis alle Gemüse gar sind, dabei immer wieder mit der Sojasauce ablöschen, damit währenddessen nichts verbrennt. (Der Weg zur Perfektion dieses Gerichtes ist die doppelte Gratwanderung zwischen den berühmt berüchtigten Röstaromen/verbrannt und kross/matschig; der Hausmannsköstler kennt diese kleine Herausforderung von den guten alten Bratkartoffeln hinlänglich.)
  5. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und servieren.

Viel Genuss beim Nachkochen, Euer Satorius